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Die Biochemie Dr. Schüßlers
Dr. Schüßler (1821-1898) war ein Zeitgenosse von Samuel Hahnemann, den Begründer der Homöopathie. Dr. Schüßler nutzte die Kenntnisse der Homöopathie um eine eigene Heilmethode zu entwickeln. Zu dieser Zeit war man bereits in der Lage, Blut und Organe auf seine Bestandteile zu untersuchen und festzustellen, ob und wo ein Mangel besteht.
Im Blut ist sämtliches Material für alle Teile des Körpers enthalten, denn es besteht aus Wasser, Zucker, Fett, Eiweißstoffen, Chlornatrium, Fluorcalcium, Kieselsäure, Eisen, Kalk, Magnesium, Natrium und Kalium.
Dr. Schüßler wählte für seine Heilmethode 12 im Blut befindliche Mineralsalze aus, die er homöopathisch zu D6 oder D12 potenzierte.
1. Calcium fluoratum D12
2. Calcium phosphoricum D6
3. Ferrum phoshoricum D12
4. Kalium chloratum (Kalium muriaticum) D6
5. Kalium phosphoricum D6
6. Kalium sulfuricum D6
7. Magnesium phosphoricum D6
8. Natrium muriaticum (Natrium chloratum) D6
9. Natrium phosphoricum D6
10. Natrium sulfuricum D6
11. Silicea D12
12. Calcium sulfuricum D6
Bei einer Mangelsituation werden:
für die Muskulatur: Kalium chloratum
Magnesium phosphoricum
Ferrum phosphoricum
Kalium phosphoricum
für das Bindegewebe: Calcium phosphoricum und Silicea
für das Knorpelgewebe: Natrium chloratum
für das Knochengewebe: Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum
für die Haare: Silicea und Ferrum phosphoricum
für die Oberhaut: Silicea
für Nerven und Gehirn: Natrium chloratum und Magnesium phosphoricum
gegeben.
Die Einnahme dieser Mittel erfolgt in Tablettenform.
Chronische Krankheiten: 3-6 Tabletten / Tag
Akute Krankheiten: bis zu alle 5 Minuten 1 Tablette
Bei Erkrankungen im Zwischenbereich 1 Tablette alle 1-2 Stunden.
Müssen mehrere Mittel gegeben werden, geschieht das im Wechsel.